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Kernloch und Durchgangsbohrung M33

Für M33 (Regelgewinde, Steigung 3,5 mm) ist das Kernloch 29,5 mm mit dem Gewindebohrer und 31,09 – 31,28 mm mit dem Gewindeformer.

GEWINDEBOHRER29,5 mmBohrer = Nenndurchmesser − Steigung
GEWINDEFORMER31,09 – 31,28 mmnur eine Quelle · prüf den Katalog des Gewindeformers

Gewindeformer: Die Werte sind Richtwerte. Prüf immer den Katalog deines Lieferanten: Jeder Hersteller gibt seinen eigenen Bereich an.

Gewindeprofil M33 mit den zwei KernlochbohrungenWerkstoffAußen-Ø 33Formen 31,09–31,28Flanken-Ø 30,727Schneiden 29,5Kern-Ø 29,211Bohrungsachse
ISO-Grundprofil des Innengewindes in wahrer Form. Die dunkle gestrichelte Linie ist die Bohrungswand für den Gewindebohrer; das blaue Band ist der Bereich für den Gewindeformer: Er drückt den Werkstoff nach oben und formt so die fehlende Gewindespitze.

Gewindedaten M33

Nenndurchmesser D33 mm
Steigung P3,5 mm · Regelgewinde
Flankendurchmesser D230,727 mm
Kerndurchmesser D1 (Grundprofil)29,211 mm
Flankenüberdeckung H11,895 mm
Kernloch Gewindebohrer29,5 mm
Kernloch Gewindeformer, Richtbereich31,09 – 31,28 mm
OSG 6HX31,09 – 31,28 mm

Durchgangsbohrung und Senkung für Schraube M33

Durchgangsbohrung fein / mittel / grob34 / 36 / 38 mm

Die mittlere Durchgangsbohrung (36 mm) ist der Normalfall; fein nimmst du, wenn die Schraube besser zentrieren soll, grob, wenn die Positionstoleranzen der Bohrungen weit sind.

Durchgangsbohrungen nach ISO 273, Köpfe nach ISO 4762, Senkungen nach DIN 974-1. Werte mit mehreren veröffentlichten Tabellen abgeglichen.

Warum der Gewindeformer ein größeres Loch braucht

Der Gewindebohrer trägt den Werkstoff als Späne ab, deshalb liegt das Loch nahe am Kerndurchmesser: hier 29,5 mm. Der Gewindeformer schneidet nicht: Er verdrängt den Werkstoff und drückt ihn nach oben, wo er die Gewindespitze bildet. Deshalb ist das Loch größer, ab 31,09 mm aufwärts: 1,59 mm mehr als beim Schneiden. Mit dem Bohrer für den Gewindebohrer würde der Gewindeformer klemmen oder brechen.

Wo du im Bereich liegen solltest

Richtung Minimum (31,09 mm) wird das Gewinde voller, aber das Drehmoment am Gewindeformer steigt. Richtung Maximum (31,28 mm) läuft der Gewindeformer leichter, aber die Gewindespitze bleibt offener. Der richtige Punkt hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab und steht im Katalog des Herstellers. Beim Gewindeformen zählt jedes Hundertstel: Nimm einen guten Bohrer und prüf die Bohrung.

Große Größen

Ab M24 wird das Drehmoment beim Gewindeherstellen hoch, beim Schneiden wie beim Formen. Auf Bearbeitungszentren und Drehmaschinen mit angetriebenen Werkzeugen ist Gewindefräsen oft die bessere Wahl: Ein Werkzeug deckt mehrere Durchmesser ab, und es gibt kein Risiko, dass ein Gewindebohrer im Werkstück abbricht.

Kernlöcher für Gewindeformer: Richtbereich aus nur einer Quelle: OSG, Leitfaden für Kernlochbohrungen bei Gewindeformern (Klasse 6HX). Grundprofil nach ISO 68-1. Richtwerte: Maßgeblich ist der Katalog des Werkzeugs, das du verwendest.

Alle Größen in einer Tabelle, mit sofortiger Berechnung.

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Häufige Fragen

Welcher Kernlochbohrer für Gewinde M33?

Mit dem Gewindebohrer nimmst du einen 29,5-mm-Bohrer (M33, Steigung 3,5 mm).

Welches Kernloch für M33 mit Gewindeformer?

Zwischen 31,09 und 31,28 mm: Das ist der Richtbereich aus den Tabellen der Hersteller von Gewindeformern. Der genaue Wert hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab: Prüf ihn im Katalog des Herstellers.

Welche Steigung hat M33?

3,5 mm, Regelgewinde. Flankendurchmesser 30,727 mm, Kerndurchmesser 29,211 mm.

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