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Kernloch und Durchgangsbohrung M30

Für M30 (Regelgewinde, Steigung 3,5 mm) ist das Kernloch 26,5 mm mit dem Gewindebohrer und 28,09 – 28,28 mm mit dem Gewindeformer.

GEWINDEBOHRER26,5 mmBohrer = Nenndurchmesser − Steigung
GEWINDEFORMER28,09 – 28,28 mmnur eine Quelle · prüf den Katalog des Gewindeformers

Gewindeformer: Die Werte sind Richtwerte. Prüf immer den Katalog deines Lieferanten: Jeder Hersteller gibt seinen eigenen Bereich an.

Gewindeprofil M30 mit den zwei KernlochbohrungenWerkstoffAußen-Ø 30Formen 28,09–28,28Flanken-Ø 27,727Schneiden 26,5Kern-Ø 26,211Bohrungsachse
ISO-Grundprofil des Innengewindes in wahrer Form. Die dunkle gestrichelte Linie ist die Bohrungswand für den Gewindebohrer; das blaue Band ist der Bereich für den Gewindeformer: Er drückt den Werkstoff nach oben und formt so die fehlende Gewindespitze.

Gewindedaten M30

Nenndurchmesser D30 mm
Steigung P3,5 mm · Regelgewinde
Flankendurchmesser D227,727 mm
Kerndurchmesser D1 (Grundprofil)26,211 mm
Flankenüberdeckung H11,895 mm
Kernloch Gewindebohrer26,5 mm
Kernloch Gewindeformer, Richtbereich28,09 – 28,28 mm
OSG 6HX28,09 – 28,28 mm

Durchgangsbohrung und Senkung für Schraube M30

Durchgangsbohrung fein / mittel / grob31 / 33 / 35 mm
Kopf Zylinderschraube ISO 4762: Ø × Höhe45 × 30 mm

Die mittlere Durchgangsbohrung (33 mm) ist der Normalfall; fein nimmst du, wenn die Schraube besser zentrieren soll, grob, wenn die Positionstoleranzen der Bohrungen weit sind.

Durchgangsbohrungen nach ISO 273, Köpfe nach ISO 4762, Senkungen nach DIN 974-1. Werte mit mehreren veröffentlichten Tabellen abgeglichen.

Warum der Gewindeformer ein größeres Loch braucht

Der Gewindebohrer trägt den Werkstoff als Späne ab, deshalb liegt das Loch nahe am Kerndurchmesser: hier 26,5 mm. Der Gewindeformer schneidet nicht: Er verdrängt den Werkstoff und drückt ihn nach oben, wo er die Gewindespitze bildet. Deshalb ist das Loch größer, ab 28,09 mm aufwärts: 1,59 mm mehr als beim Schneiden. Mit dem Bohrer für den Gewindebohrer würde der Gewindeformer klemmen oder brechen.

Wo du im Bereich liegen solltest

Richtung Minimum (28,09 mm) wird das Gewinde voller, aber das Drehmoment am Gewindeformer steigt. Richtung Maximum (28,28 mm) läuft der Gewindeformer leichter, aber die Gewindespitze bleibt offener. Der richtige Punkt hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab und steht im Katalog des Herstellers. Beim Gewindeformen zählt jedes Hundertstel: Nimm einen guten Bohrer und prüf die Bohrung.

Große Größen

Ab M24 wird das Drehmoment beim Gewindeherstellen hoch, beim Schneiden wie beim Formen. Auf Bearbeitungszentren und Drehmaschinen mit angetriebenen Werkzeugen ist Gewindefräsen oft die bessere Wahl: Ein Werkzeug deckt mehrere Durchmesser ab, und es gibt kein Risiko, dass ein Gewindebohrer im Werkstück abbricht.

Kernlöcher für Gewindeformer: Richtbereich aus nur einer Quelle: OSG, Leitfaden für Kernlochbohrungen bei Gewindeformern (Klasse 6HX). Grundprofil nach ISO 68-1. Richtwerte: Maßgeblich ist der Katalog des Werkzeugs, das du verwendest.

Alle Größen in einer Tabelle, mit sofortiger Berechnung.

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Häufige Fragen

Welcher Kernlochbohrer für Gewinde M30?

Mit dem Gewindebohrer nimmst du einen 26,5-mm-Bohrer (M30, Steigung 3,5 mm).

Welches Kernloch für M30 mit Gewindeformer?

Zwischen 28,09 und 28,28 mm: Das ist der Richtbereich aus den Tabellen der Hersteller von Gewindeformern. Der genaue Wert hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab: Prüf ihn im Katalog des Herstellers.

Welche Steigung hat M30?

3,5 mm, Regelgewinde. Flankendurchmesser 27,727 mm, Kerndurchmesser 26,211 mm.

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