So liest du die Bezeichnung einer Fräswendeplatte
Die ersten sechs Stellen sind dieselben wie bei Drehwendeplatten: Form, Freiwinkel, Toleranz, Typ, Größe und Dicke. Dann kommen die eigenen Stellen des Fräsens: statt des Radius oder danach tragen viele Platten zwei Buchstaben für die Planfase (Wiper), die kleine Fläche, die die Oberfläche glatt hinterlässt. Der erste Buchstabe ist der Einstellwinkel der Hauptschneide (A 45°, E 75°, P 90°), der zweite der Freiwinkel der Planfase. Danach folgen die Schneidkantenausführung und die Schneidrichtung.
In SPKN 1203EDR bedeuten die Buchstaben ED: Hauptschneide mit 75° Einstellwinkel und Planfase mit 15° Freiwinkel. Mit 75° planfräst der Fräser mit einem guten Kompromiss zwischen Stabilität und Kraft auf das Werkstück.
Freiwinkel 11°: eine positive Platte, sie schneidet mit weniger Kraft. Die übliche Wahl für Eckfräser und weniger starke Maschinen.
Ähnliche Bezeichnungen
Bezeichnung nach ISO 1832; Referenztabellen: Fräskatalog von Mitsubishi Materials (Wendeplatten-Bezeichnung). Spanformer, Hartmetallsorte und Schnittdaten unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller: Maßgeblich ist der Katalog der Platte, die du verwendest.