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Kernloch M16 × 1

Für M16 × 1 (Feingewinde, Steigung 1 mm) ist das Kernloch 15,0 mm mit dem Gewindebohrer und 15,52 – 15,60 mm mit dem Gewindeformer.

GEWINDEBOHRER15,0 mmBohrer = Nenndurchmesser − Steigung
GEWINDEFORMER15,52 – 15,60 mmnur eine Quelle · prüf den Katalog des Gewindeformers

Gewindeformer: Die Werte sind Richtwerte. Prüf immer den Katalog deines Lieferanten: Jeder Hersteller gibt seinen eigenen Bereich an.

Gewindeprofil M16 × 1 mit den zwei KernlochbohrungenWerkstoffAußen-Ø 16Formen 15,52–15,60Flanken-Ø 15,351Schneiden 15,0Kern-Ø 14,918Bohrungsachse
ISO-Grundprofil des Innengewindes in wahrer Form. Die dunkle gestrichelte Linie ist die Bohrungswand für den Gewindebohrer; das blaue Band ist der Bereich für den Gewindeformer: Er drückt den Werkstoff nach oben und formt so die fehlende Gewindespitze.

Gewindedaten M16 × 1

Nenndurchmesser D16 mm
Steigung P1 mm · Feingewinde
Flankendurchmesser D215,351 mm
Kerndurchmesser D1 (Grundprofil)14,918 mm
Flankenüberdeckung H10,541 mm
Kernloch Gewindebohrer15,0 mm
Kernloch Gewindeformer, Richtbereich15,52 – 15,60 mm
OSG 6HX15,52 – 15,60 mm

Durchgangsbohrung und Senkung für Schraube M16

Durchgangsbohrung fein / mittel / grob17 / 17,5 / 18,5 mm
Kopf Zylinderschraube ISO 4762: Ø × Höhe24 × 16 mm
Senkung (DIN 974-1): Ø × Tiefe26 × 16,6 mm

Die mittlere Durchgangsbohrung (17,5 mm) ist der Normalfall; fein nimmst du, wenn die Schraube besser zentrieren soll, grob, wenn die Positionstoleranzen der Bohrungen weit sind. Die Senkung bringt den Kopf der Zylinderschraube unter die Werkstückoberfläche: Die angegebene Tiefe ist die Kopfhöhe plus eine kleine Zugabe; mit Unterlegscheibe kommt deren Dicke dazu.

Durchgangsbohrungen nach ISO 273, Köpfe nach ISO 4762, Senkungen nach DIN 974-1. Werte mit mehreren veröffentlichten Tabellen abgeglichen.

Warum der Gewindeformer ein größeres Loch braucht

Der Gewindebohrer trägt den Werkstoff als Späne ab, deshalb liegt das Loch nahe am Kerndurchmesser: hier 15,0 mm. Der Gewindeformer schneidet nicht: Er verdrängt den Werkstoff und drückt ihn nach oben, wo er die Gewindespitze bildet. Deshalb ist das Loch größer, ab 15,52 mm aufwärts: 0,52 mm mehr als beim Schneiden. Mit dem Bohrer für den Gewindebohrer würde der Gewindeformer klemmen oder brechen.

Wo du im Bereich liegen solltest

Richtung Minimum (15,52 mm) wird das Gewinde voller, aber das Drehmoment am Gewindeformer steigt. Richtung Maximum (15,60 mm) läuft der Gewindeformer leichter, aber die Gewindespitze bleibt offener. Der richtige Punkt hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab und steht im Katalog des Herstellers. Beim Gewindeformen zählt jedes Hundertstel: Nimm einen guten Bohrer und prüf die Bohrung.

Feingewinde

Ein Feingewinde ist weniger tief, deshalb liegt das Kernloch näher am Nenndurchmesser: Für M16 × 1 ist das Kernloch für den Gewindebohrer 15,0 mm. Man nimmt es für feine Einstellungen, dünne Wände oder mehr Sicherheit gegen Lösen. Lies die Steigung immer auf der Zeichnung ab: Derselbe Durchmesser hat verschiedene Kernlöcher.

Gleicher Durchmesser, andere Steigung

Kernlöcher für Gewindeformer: Richtbereich aus nur einer Quelle: OSG, Leitfaden für Kernlochbohrungen bei Gewindeformern (Klasse 6HX). Grundprofil nach ISO 68-1. Richtwerte: Maßgeblich ist der Katalog des Werkzeugs, das du verwendest.

Alle Größen in einer Tabelle, mit sofortiger Berechnung.

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Häufige Fragen

Welcher Kernlochbohrer für Gewinde M16 × 1?

Mit dem Gewindebohrer nimmst du einen 15,0-mm-Bohrer (M16 × 1, Steigung 1 mm).

Welches Kernloch für M16 × 1 mit Gewindeformer?

Zwischen 15,52 und 15,60 mm: Das ist der Richtbereich aus den Tabellen der Hersteller von Gewindeformern. Der genaue Wert hängt vom Gewindeformer und vom Werkstoff ab: Prüf ihn im Katalog des Herstellers.

Welche Steigung hat M16 × 1?

1 mm, Feingewinde. Flankendurchmesser 15,351 mm, Kerndurchmesser 14,918 mm.

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